Leipzig: HGB Rundgang 2012

09.02.-12.02.2012 Leipzig
Rundgang 2012 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)

Vier Tage lang können Besucher einen umfassenden und abwechslungsreichen Überblick zum Stand der Ausbildung an der HGB Leipzig gewinnen.
Eröffnung: Donnerstag, 09. Februar 2012, 18.00 Uhr
Es spricht: Prof. Dr. Ana Dimke, Rektorin der HGB Leipzig
http://www.hgb-leipzig.de

 

HGB Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Die Kunsthochschule in Leipzig bietet vier Studiengänge:
Malerei und Grafik, Fotografie, Buchkunst, Grafik.
Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Academy of Visual Arts
Wächterstraße 11
D-04107 Leipzig
http://www.hgb-leipzig.de

Archiv: HGB-Studienpreis 2011

Der Studienpreis des Freundeskreises der HGB gehört mit seiner Gesamtdotierung von 10.000 Euro zu den hoch dotierten Preisen innerhalb der deutschen Kunsthochschullandschaft und wurde in diesem Jahr das fünfte Mal in Folge vergeben. 2011 hatten sich insgesamt 96 Studierende mit 94 Beiträgen um dies Auszeichnung beworben.
Die Preisträger des HGB-Studienpreises 2011 sind:
1. Platz: Martin Groß
2. Platz: Kalinka Gieseler
3. Platz – zweifach vergeben – : Almut Hilf und Reymund Schröder
Martin Groß erhielt ein Stipendium in der Höhe von 5000 Euro, Kalinka Gieseler bekommt 2500 Euro und Almut Hilf sowie Reymund Schröder teilen sich das Preisgeld des 3. Platzes und erhalten jeweils eine Förderung in Höhe von 1250 Euro.

Platz 2: Kalinka Gieseler
Kalinka Gieseler studiert im Studiengang Fotografie in der Klasse für Fotografie und Medien. Ihre Arbeit mit dem Titel „machine in the ghost“ thematisiert die Sehnsucht und Illusion von Werbefotografie – allerdings nicht auf entlarvende, sondern auf verstärkende Art. Zu sehen sind Bilder von Wäldern, Bergen, Blumen, Tieren, Sportlern, Essen und Anderem – abgebildet auf Motorhauben, an Hausfassaden oder in Schaufenstern. Kalinka Gieseler arbeitet mit dem Prinzip der Re-fotografie, mit der Verschachtelung der zweidimensionalen Bilder mit tatsächlich Dagewesenem. Mit dieser Herangehensweise erzeugen ihre Installationen im Raum neue Bildwelten.

Platz 3: Almut Hilf
Almut Hilf studiert in der Klasse für Fotografie im Feld der zeitgenössischen Kunst bei Prof. Peter Piller. Ihre Arbeit trägt den Titel KOMM WEITER und besteht aus einem Fotobuch mit 96 Seiten in schwarz/weiß. Hilf interessiert sich für das Fotobuch als Bindeglied zwischen Fotografie und Film. In beiden Medien laufen die Bilder nacheinander ab – oder werden im Falle des Buches – vom Betrachter in dessen eigenem Tempo durchlaufen. Mit dieser filmischen Eigenschaft des Buches beschreibt Almut Hilf Raum und Bewegung, die dem Fotografischen entgegenstehen. KOMM WEITER ist die Übersetzung einer Bewegung im Raum in eine Lesebewegung im Buch. Sie zeigt einen Gang durch winterlich unwirtliche Dörfer und Landschaften des Mittelgebirges. Unterschiedliche Arten der Montage der Bilder im Buch (Wiederholungen, Einzel- und Leerseiten, Ausdehnungen über mehrere Seiten) schaffen eine filmische Kontinuität und einen Bewegungsrhythmus, der den Betrachter mit einbezieht und die Bilder untereinander aktiviert.

Meisterschülerstudium

Das Meisterschülerstudium ist ein postgraduales Aufbaustudium. Es vertieft und erweitert die künstlerisch-praktischen und künstlerisch-wissenschaftlichen Fähigkeiten und dient der Förderung künstlerischer Entwicklungsvorhaben. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Voraussetzung ist eine mit “sehr gut” oder “gut” bewertete Diplomprüfung in einem künstlerisch-praktischen Studiengang einer Kunsthochschule oder Universität bzw. ein gleichwertiger Abschluss (z.B. Master).
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Archiv: Kunsthochschule HGB Leipzig beruft Heidi Specker

Ab Sommersemester 2011 übernimmt Heidi Specker die Leitung einer der vier Klassen für Fotografie an der HGB Leipzig übernehmen. Die Künstlerin Heidi Specker erhält einen Ruf an die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB).
Ab Sommersemester 2011 übernimmt Heidi Specker die Leitung einer der vier Klassen für Fotografie an der HGB Leipzig übernehmen. Die HGB ist froh, mit Heidi Specker eine Künstlerin gewonnen zu haben, die nicht nur eine Pionierin der digitalen Fotografie ist, sondern auch dem zeitgenössischen Künstlerbuch neue Impulse verleiht, ein Aspekt, der gerade in Leipzig große Resonanz finden wird.

Heidi Specker wurde 1962 in Damme (Niedersachsen) geboren und studierte Fotografie und Film-Design an der Fachhochschule Bielefeld. In Leipzig schloss sie 1995 als Meisterschülerin an der HGB in der Klasse von Prof. Joachim Brohm ab. Specker lehrte international an verschiedenen Hochschulen, u.a. an der Merz Akademie Stuttgart und an der Artesis Hogeschool Antwerpen. Von 2006 bis 2010 vertrat sie die Professur für Fotografie und Medien an der HGB Leipzig.

In den vergangenen Jahren stellte Heidi Specker ihre künstlerischen Arbeiten in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen aus, u.a. fanden Einzelausstellungen in Melbourne (RMIT Gallery), Rom (Brancolini Grimaldi), Berlin (Mies van der Rohe Haus), Hannover (Sprengel Museum) und Tokyo (Galerie K) statt. Gruppenausstellungen mit ihrer Beteiligung waren, z.B. German Open (1999, Kunstmuseum Wolfsburg), ClickDoubleClick (2006, Haus der Kunst, München), Embedded Art (2009, Akademie der Künste Berlin) und 2 ½ Dimentional (2010, Desingel Antwerpen).
Im Jahr 2010 war Heidi Specker Stipendiatin der Villa Massimo, Rom.
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Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Academy of Visual Arts
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wächterstraße 11
04107 Leipzig
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Werkstatt für Fotografie erneuert

Alle Labore wurden Anfang 2011 in einen einzigen, gesamten Fotografiebereich zusammengefasst. Dies ermöglicht einen effektiveren und optimierten Arbeitsablauf. So liegen nun die analogen und digitalen Arbeitsbereiche nah beieinander, verbunden durch großzügige Kaschier- und Veredlungsräume.

Neu ist die Anschaffung eines digitalen Ausbelichters, der Fotografien bis zu einer Breite von 1,27 m herstellen kann. Der Werkstattleiter Mirko Lehmberg sagt dazu: „Die Fotografielabore an der HGB sind nun hervorragend ausgestattet und bieten unseren Studierenden exzellente Möglichkeiten und großzügige Arbeitsplätze. Auch die Kurse innerhalb des Grundstudium können unter diesen Bedingungen optimal gestaltet werden.“
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Archiv: Die Preisträger des HGB-Studienpreises 2010

Die Preisträger des HGB-Studienpreises 2010Die Preisträger des HGB-Studienpreises 2010
Paul Spehr erhielt ein Stipendium in Höhe von 5.000 Euro, Lydia Sachse und Timo Hinze bekommen für ihre gemeinsame Arbeit ein Stipendium in Höhe von 2.500 Euro und Antje Günther freut sich ebenfalls über eine Förderung in Höhe von 2.500 Euro. 2010 hatten sich insgesamt 91 Studierende um diese Auszeichnung beworben, 11 waren nominiert.

Der Studienpreis des Freundeskreises der HGB gehört mit seiner
Gesamtdotierung von 10.000 Euro zu den hoch dotierten Preisen
innerhalb der deutschen Kunsthochschullandschaft.
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Antje Günther
Antje Günther studiert in der Klasse von Prof. Peter Piller im Studiengang Fotografie. Sie hat für ihre Arbeit „Weitere Ergebnisse“ den 3. Preis erhalten. Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen war der faltbare Papierflieger. Mit der Intention, alle existierenden Flugmodelle aufzuspüren, hat sie ausgedehnte Recherchen durchgeführt. Die Modelle wurden gefaltet, auf Trägermaterial gespießt und in Schaukästen platziert. Das Flugverhalten einzelner Flieger und die Flugparameter wurden untersucht und die eigenen Wurfqualitäten und die Trimmfähigkeiten am Flugzeug verbessert. Aus der aerodynamischen Fachliteratur nutzte die Künstlerin Grafiken, Tabellen und Abbildungen als Referenzen. Ein aus Millimeterpapier zusammengefügtes Blatt bildet die Klammer der eben beschriebenen Arbeit und öffnet Raum für weiterführende Überlegungen.
Der Titel der Arbeit „Weitere Ergebnisse“ impliziert vorangegangene
Resultate, die vorausgesetzt aber nicht aufgezeigt werden. Die behaupteten weiteren Ergebnisse sind ebenfalls nicht definiert, die Forschungstätigkeiten laufen hinsichtlich ihrer Ergebnisorientiertheit ins Leere. Stattdessen wird mit großer Freude einer zwecklosen Beschäftigung unter dem Deckmantel einer wissenschaftlichen Untersuchung äußerst seriös und intensiv nachgegangen.

Mitglieder der Jury 2010
Reinhold Genzi, Thomas Weidinger, Siegfried Herr, Florian von Spies, Prof. Rayan Abdullah (alle im Vorstand des Freundeskreises der HGB), Kito Nedo (Kunstkritiker), Prof. Joachim Brohm (Rektor HGB), Prof. Dr. Beatrice von Bismarck (Prorektorin HGB), Rike Frank (Kuratorin der HGB-Galerie) Susan Winter (Preisträgerin 2009) und Arne Schmitt (Vertreter der Studierenden).
Prof. Torsten Hattenkerl – Professur für Fotografie im Grundstudium

Rundgänge an der HGB Leipzig
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http://www.hgb-leipzig.de/personen
http://www.hgb-leipzig.de/presse

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Archiv: Professur für Fotografie: Prof. Annette Kisling

Prof. Annette Kisling Zum 01.11.2009 besetzte die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig die Professur für Fotografie im Grundstudium mit der Künstlerin Annette Kisling.
Annette Kisling (geboren 1965 in Kassel) studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel, an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 1995 machte sie dort ihren Meisterschülerabschluss. Zahlreiche Stipendien und Arbeitsaufenthalte führten sie im Anschluss auch ins Ausland, unter anderem nach Rotterdam, Zürich, Paris, Venedig und Marfa/Texas. Bevor sie den Ruf an der HGB Leipzig annahm, war Kisling als Gastprofessorin an der HfbK Hamburg tätig und lehrte zudem an der münster school of architecture.

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