16.07.-18.07.2010 Rundgang10
Tage der offenen Tür an der UdK Berlin
15.07.2010 Berlin – Universität der Künste Berlin
UdK Preis für interdisziplinäre Kunst und Wissenschaft – Preisverleihung
Die UdK Berlin lobte 2010 den Preis für interdisziplinäre Kunst und Wissenschaft erstmals aus. Er ist mit 7500 Euro dotiert und wird im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben. Der UdK-Preis für interdisziplinäre Kunst und Wissenschaft ersetzt den Karl-Hofer-Preis, den die UdK Berlin im Jahr 2007 zum letzten Mal vergab.
http://www.udk-berlin.de/udk-preis
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Universität der Kunst Berlin – Rundgang10
16.07.-18.07.2010 Tage der offenen Tür an der UdK Berlin
Die UdK Berlin versammelt in über 40 Studiengängen alle Künste und die auf sie bezogenen Wissenschaften unter einem Dach – verstreut über viele Gebäude in der Stadt. Von Bildender Kunst über Musik, Komposition, Mode, Architektur, Schauspiel, Gesang, Musical, Industrial Design, Tanz, Jazz und vielem mehr kann man hier alles studieren, was Kunst ist oder sich mit den Künsten auseinandersetzt, auch Bildende Kunst und Musik auf Lehramt.
Der Rundgang10 gewährt einen Blick hinter die Kulissen, und so entdecken Kunstinteressierte vielleicht schon einmal ein junges Talent, dessen Arbeiten mitunter demnächst in großen Galerien oder Kunsthallen zu sehen sind, verfolgen Besucher die ersten Schritte eines angehenden Musicalstars oder lauschen Zuhörer einem künftigen Philharmoniker bei seinen ersten Konzerten vor einem großen Publikum.
Deshalb ist der Rundgang mit jährlich mehr als 12.000 Besuchern eine feste Größe im Berliner Kultursommer und steht im Terminkalender eines jeden Konzert-, Ausstellungs- und Theaterbesuchers – nicht nur aus Berlin.
Eintritt frei
http://www.udk-berlin.de
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Graduiertenschule an der Universität der Künste Berlin
Als erste künstlerische Hochschule Deutschlands hat die UdK Berlin eine Graduiertenschule eingerichtet. Sechs Stipendien wurden für Projekte vergeben, die künstlerische und wissenschaftliche Fragestellungen, Erkenntnisweisen und Ausdrucksformen miteinander verschränken. Der Fotograf und Medienkünstler Ulrich Urban ist einer der neuen Stipendiaten.
Beginnend mit einem Auftaktcolloquium werden die Stipendiaten nun zwei Jahre lang an der UdK Berlin arbeiten und lehren. Erste Ergebnisse sollen auf dem offiziellen Eröffnungsforum im Oktober vorgestellt werden. Die Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften an der UdK Berlin ist ein postgraduales, transdisziplinäres und internationales Qualifikationsprogramm für herausragende Absolventen aller künstlerischen, gestalterischen und wissenschaftlichen Disziplinen, die den Austausch mit anderen Methoden und Erkenntnisweisen suchen. Sie wird von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung finanziell gefördert.
“Mehr als 300 Bewerbungen von allen Kontinenten beweisen das hohe Interesse an einer Graduiertenschule, die nicht nur die Exzellenz innerhalb eines bestimmten Faches fördert, sondern vielmehr das Überschreiten der traditionellen Grenzen der Disziplinen verlangt”, sagt der Präsident der Universität der Künste, Prof. Martin Rennert.
“Die Graduiertenschule an der Universität der Künste Berlin soll ein solches Labor sein, das künstlerische und wissenschaftliche Methoden füreinander produktiv macht. In den von uns ausgewählten Projekten wird diese Auseinandersetzung auf ganz unterschiedliche Art geführt werden – und auch die gegenseitige Anregung der Stipendiatinnen und Stipendiaten ist ein wesentliches Moment der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften an der UdK Berlin.”
Stipendiaten und Projekte
Ulrich Urban, geboren 1981 in Berlin, ist Fotograf und Medienkünstler. Ausgehend von der These, dass Bilder eine eigenständige Art des Denkens und Erkennens darstellen, reflektiert er in Augen brennen sehen die Entwicklung des Dorfes Berlin-Buch zu einem der größten Klinikkomplexe Europas. Eine Geschichte, die auch eine der Normierung von Krankheit und der Konstruktion von Normalität ist – welche wiederum von der Entwicklung der bildgebenden Verfahren beeinflusst ist. Am Ende des Projektes soll eine multimediale Installation mit einem Essayfilm als zentralem Element stehen.
Die weiteren Stipendiaten: Agnes Meyer-Brandis ist Bildhauerin und Medienkünstlerin, Ketan Bhatti ist Jazz-Drummer und Komponist, Josa Gerhard ist Musiker und Darsteller in Musiktheaterproduktionen, Sebastian Quack ist Game-Designer und Spiel-Forscher, Vanessa Stern ist Schauspielerin und Pedro Stoichita ist Philosoph und Zeichner.
Die Stipendiaten wurden nach einer internationalen Ausschreibung von einer Jury aus zehn Professorinnen und Professoren der UdK aus 336 Bewerbern ausgewählt. Sie erhalten zwei Jahre lang eine Förderung von monatlich 1000 Euro plus einen Sachkostenzuschuss, um ihr Projekt verwirklichen zu können. Sie werden von Professorinnen und Professoren der UdK Berlin unterstützt und haben die Möglichkeit zur Lehre.
Die jährlichen Auftakt- und Abschlussveranstaltungen der Graduiertenschule (Herbst- und Sommerforum) werden ergänzt durch monatliche Colloquien sowie Seminare, Workshops, Vorträge oder auch Ausstellungen und Performances.
Die Graduiertenschule sucht die Kooperation mit führenden Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft, Forschung, Kunst, Kultur, Bildung und Wirtschaft und strebt den Status einer deutschlandweit und international herausragenden Kulturinstitution an.
http://www.udk-berlin.de
Profil der Universität der Künste Berlin
Die Universität der Künste Berlin ist eine der größten künstlerischen Hochschulen in Europa und die einzige, die alle Disziplinen der Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie dem Zentralinstitut für Weiterbildung werden über 40 künstlerische, künstlerisch-wissenschaftliche und künstlerisch-pädagogische Studiengänge angeboten. Von rund 4000 Studierenden stammt etwa ein Fünftel aus dem Ausland. Die Geschichte der UdK Berlin reicht zurück bis zur Gründung der brandenburgisch-preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696. Ihre heutige Form erhielt sie 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK). Seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen. Präsident ist seit Januar 2006 Prof. Martin Rennert. Mit mehr als 500 Veranstaltungen im Jahr trägt die UdK Berlin maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt bei.
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